Die Idee
Mit der Hängebrücke am Salbitschijen werden die beiden SAC-Hütten Salbit und Voralp direkt miteinander verbunden.
Es entsteht ein spektakulärer Bergweg in einer wilden Gebirgslandschaft entlang den Granit-Türmen des Salbitschijens mit Ausblick auf die Gletscherwelt der Dammakette und des Sustenhorns.
Mit dem Weg können Berggänger zusätzlich zu den klassischen Übergängen über die Älpligerlücke und dem Übergang Bergseehütte-Voralphütte die Tour zur Salbithütte und bis nach Göschenen oder Wassen fortsetzen. Die Alpenkranzroute findet ihre logische Fortsetzung und das fehlende Stück wird vervollständigt.
Das Projekt erhöht die Attraktivität des Göschenertals für den naturverbundenen Berggänger und wertet die Modellregion Göschenen auf.
Der Weg
Siehe auch Situation.
Das Konzept
- Die zum Teil bestehenden Wegstücke werden verbunden und ausgebaut
- Schwierige Passagen werden mit Leitern und Seilen abgesichert
- Anstelle des sogenannten „Kettenweges", der bisher nur mit Klettersteigausrüstung begangen werden konnte, soll eine 90 Meter lange Hängebrücke gebaut werden
- Als Vorlage für die Konstruktion der Hängebrücke dient die 103 Meter lange Triftbrücke im Gadmertal
- Der Weg entspricht dem SAC-Standard T4. Der Weg verbindet die letzte Lücke des Urner Alpenkranzes zwischen dem Furkapass und dem Urnersee
Die Brücke

- Die Hängeseilbrücke wird als unversteifte Konstruktion nach dem Vorbild der Nepalesischen Hängeseilbrücke ausgeführt
- Die Spannweite im Licht beträgt 90 Meter
- Der Laufsteg besteht aus einem Gitterrost
- Die Durchgangsbreite für den Wanderer beträgt 64 Zentimeter
- Die Brücke liegt auf den Koordinaten 683 363/169 970 auf 2380 M.ü.M.
- Die Bauzeit für die Brücke beträgt ca. 2 Monate

Das Projekt
